Grundlegende Renditeberechnungen

Wir unterscheiden prinzipiell zwischen einer vollumfänglichen Due Dilligence (wirtschaftlich, steuerlich, technisch, rechtlich) und grundsätzlichen Renditeberechnungen die sowohl bei institutionellen als auch privaten Immobilieninvestoren zum Einsatz kommen.

Bevor wir uns aber an das Ergründen möglicher Renditezahlen machen, prüfen wir vorab den Preis und Zustand, die Adresse, sowie Quadratmeter und Fotos. Fällt das Ergebnis positiv aus, gibt es diverse Möglichkeiten ein Gefühl für die Immobilie zu bekommen und der Kaufentscheidung näher zu treten:

((Mieteinnahmen – Zinsen u. Bewirtschaftungskosten) x 12)
: Gesamtinvestitionskosten
= Rendite in %

„GIK“ ergeben sich aus Kaufpreis + Nebenkosten + Aufwertung
Nebenkosten beim Kauf sind Grunderwerbssteuer, Eintragungsgebühr, Notar, Makler 3-6% und Bankgebühr.
Bruttomietrendite = Jährliche Nettomiete : Kaufpreis x 100
Bruttomietrendite II = Jährliche Nettomiete (nach Anpassung) : GIK
Nettorendite = (Nettokaltmiete – Bewirtschaftungskosten) : GIK 

((netto Mieteinnahmen – Zinsen u Bewirtschaftungskosten)x12)
: Eigenkapital
= Eigenkapitalrendite 

(((netto Mieteinnahmen – Zinsen u Bewirtschaftungskosten)x12) – Steuern)
: Eigenkapital
= EK Rendite nach Steuern 

20% der Nettokaltmiete idR Bewirtschaftungskosten

Verschuldungsgrad ist
Fremdkapital : Eigenkapital

Maklerformel

Jahresnettomieteinnahme x Faktor = „Marktwert“ 
(Faktor wird maßgeblich durch Qualität/Güte des Standorts und der Wohnung bestimmt)

somit:
Kaufpreis = Kaufpreisfaktor x Mietrendite
Mietrendite = Kaufpreis : Kaufpreisfaktor
Kaufpreisfaktor = Kaufpreis : Mietrendite

Der Kaufpreisfaktor sollte prinzipiell durch den Gesamtkostenfaktor ersetzte werden, denn dadurch entsteht ein Sicherheitspolster. Wichtig ist vorab zu entscheiden, welche Kriterien für ein Investment Voraussetzung sind. So lassen sich mögliche Angebote schneller selektieren und ein effizienter Einkaufsprozess strukturieren.