Mikrostandort

Nachdem wir uns einen Makroüberblick geschaffen haben, kümmern wir uns aktiv um die Mikrolage. Wenn notgedrungen der Makrostandort suboptimal ist, lässt sich dies möglicherweise durch eine hervorragende Mikrolage ausgleichen. 

Infrastruktur 

  • Bevölkerungsentwicklung / Bevölkerungsstruktur auf Stadtteilebene
  • Infrastruktur (ÖPNV/Zugverkehr; Nahversorgung (Erholungsflächen) und Ärzte/Kliniken
  • Freizeitwert (Restaurants, Cafés, Grünflächen) 
  • Erscheinungsbild (Zustand der Gebäude, Bebauungsweise) 
  • Verkehrsbelastung
  • Entfernung zu wichtigen Einrichtungen (Innenstadt, Uni, Arbeitgeber) 
  • Entwicklungsphase / Gentrifizierung („Sinus-Milieus“) 
  • Image / Stadtbild 
  • Täglicher Bedarf (Essen etc.)

Die Straße und Nachbarschaft: Die vor Ort Prüfung ist erst sinnvoll mit dem Check eines realen Angebots. Häufig lassen sich durch diverse online-tools wie z.B. google Streetview Problemobjekte oder soziale Brennpunkte bereits vorab ausmachen.

Suche die Stadtteile, die von einem eventuell eintretenden Rückgang der Bevölkerung nicht oder kaum betroffen sind. An Standorten in suboptimaler Mikrolage (kleine Kommunen etc.) nach der besten Infrastruktur Ausschau halten. Bei Cashflow-Immobilien sind die Ansprüche an die Lage (in der Regel!) eher niedriger. 

Merke: Das Image eines Stadtteil ist meist aber subjektiv und kann sich durch Förderprogramme und Ähnliches ändern. Frühes Finden von Potenzialstandorten, hilft beim Entwickeln der Werte.